Instrumentalisierung einer Kultur

Instrumentalisierung einer Kultur

Zur Situation bei den Sorben 1948–1989, Mit Unterstützung des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Aus dem Obersorbischen übersetzt von Manfred Thiemann

Fünfundzwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution wagt sich der Leipziger Historiker und Sorabist Timo Meškank in seinem Buch »Instrumentalisierung einer Kultur« an ein noch längst nicht aufgearbeitetes Kapitel sowohl sorbischer als auch DDR-Geschichte.


Beschreibung

Fünfundzwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution wagt sich der Leipziger Historiker und Sorabist Timo Meškank in seinem Buch »Instrumentalisierung einer Kultur« an ein noch längst nicht aufgearbeitetes Kapitel sowohl sorbischer als auch DDR-Geschichte. Die sorbische Kultur in der DDR-Zeit stand stets in einem Spannungsverhältnis zwischen den nationalen Bedürfnissen ihrer Träger und dem ideologischen Zwängen der SED-Diktatur. Obwohl die Sorben offiziell gefördert wurden, hatten die verantwortlichen Entscheidungsträger der Domowina und weiterer sorbischer Institutionen die Aufgabe, sämtliche sorbischen kulturellen, wissenschaftlichen und literarischen Aktivitäten zu überwachen und gegebenenfalls auch zu unterbinden. Der Autor Timo Meškank hat selbst die negativen Seiten der sozialistischen Wirklichkeit erlebt. Er beschreibt in diesem Buch, welche Wege die sorbische Literatur nach 1945 eingeschlagen hat, wie anders denkende und von der kulturpolitischen Doktrin abweichende Autoren bloßgestellt, observiert und aus der sorbischen Öffentlichkeit ausgeschlossen wurden und welche Rolle die Institutionen und ihre Mitarbeiter dabei gespielt haben.

Zusatzinformation

ISBN 978-3-7420-2300-1
Sprache des Artikels Deutsch
Bibliografische Angaben 1. Aufl. 2014 275 S., Abb., Broschur

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Beschreibung

Fünfundzwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution wagt sich der Leipziger Historiker und Sorabist Timo Meškank in seinem Buch »Instrumentalisierung einer Kultur« an ein noch längst nicht aufgearbeitetes Kapitel sowohl sorbischer als auch DDR-Geschichte. Die sorbische Kultur in der DDR-Zeit stand stets in einem Spannungsverhältnis zwischen den nationalen Bedürfnissen ihrer Träger und dem ideologischen Zwängen der SED-Diktatur. Obwohl die Sorben offiziell gefördert wurden, hatten die verantwortlichen Entscheidungsträger der Domowina und weiterer sorbischer Institutionen die Aufgabe, sämtliche sorbischen kulturellen, wissenschaftlichen und literarischen Aktivitäten zu überwachen und gegebenenfalls auch zu unterbinden. Der Autor Timo Meškank hat selbst die negativen Seiten der sozialistischen Wirklichkeit erlebt. Er beschreibt in diesem Buch, welche Wege die sorbische Literatur nach 1945 eingeschlagen hat, wie anders denkende und von der kulturpolitischen Doktrin abweichende Autoren bloßgestellt, observiert und aus der sorbischen Öffentlichkeit ausgeschlossen wurden und welche Rolle die Institutionen und ihre Mitarbeiter dabei gespielt haben.

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ISBN 978-3-7420-2300-1
Sprache des Artikels Deutsch
Bibliografische Angaben 1. Aufl. 2014 275 S., Abb., Broschur