Von Geiz bis Gastfreundschaft

Katharina Elle

Von Geiz bis Gastfreundschaft

Analyse eines Stereotypsystems am Beispiel der Oberlausitzer Sorben
Wo Menschen miteinander interagieren, gibt es Stereotypen. Man vergleicht die Pole „hier und dort“, „bei uns und bei denen“ oder „wir und die“. Das Eigene und das Fremde kontrastiert, so auch das deutsch-sorbische Verhältnis. In ihrem Buch gibt die Autorin Katharina Elle erstmals einen tieferen Einblick in die derzeitige Stereotypforschung.

Beschreibung

Wo Menschen miteinander interagieren, gibt es Stereotypen. Man vergleicht die Pole „hier und dort“, „bei uns und bei denen“ oder „wir und die“. Das Eigene und das Fremde kontrastiert, so auch das deutsch-sorbische Verhältnis. In ihrem Buch gibt die Autorin Katharina Elle erstmals einen tieferen Einblick in die derzeitige Stereotypforschung. Am Beispiel der bikulturellen Oberlausitz erklärt sie deren Eigenschaften und Funktionen und untersucht die historische Dimension. Das aktuelle deutsch-sorbische Stereotypsystem beleuchtet sie anhand von 30 narrativen Interviews. Ihre Beobachtung, dass die Minderheit „stetig mit den über sie kursierenden Stereotypen konfrontiert“ wird und „ihr Selbstbild stets als Reaktion auf die Mehrheit gestalten“ muss, lässt sich mit Sicherheit auf zahlreiche andere Regionen übertragen, in denen Majorität und Minorität mit- und nebeneinander leben. Das macht Elles Arbeit nicht nur für Sorabisten, sondern auch für die allgemeine Kultur- und Minderheitenforschung interessant.

Zusatzinformation

ISBN 0943-2787
Sprache des Artikels Deutsch
Bibliografische Angaben 2013
184 S., Broschur

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Beschreibung

Wo Menschen miteinander interagieren, gibt es Stereotypen. Man vergleicht die Pole „hier und dort“, „bei uns und bei denen“ oder „wir und die“. Das Eigene und das Fremde kontrastiert, so auch das deutsch-sorbische Verhältnis. In ihrem Buch gibt die Autorin Katharina Elle erstmals einen tieferen Einblick in die derzeitige Stereotypforschung. Am Beispiel der bikulturellen Oberlausitz erklärt sie deren Eigenschaften und Funktionen und untersucht die historische Dimension. Das aktuelle deutsch-sorbische Stereotypsystem beleuchtet sie anhand von 30 narrativen Interviews. Ihre Beobachtung, dass die Minderheit „stetig mit den über sie kursierenden Stereotypen konfrontiert“ wird und „ihr Selbstbild stets als Reaktion auf die Mehrheit gestalten“ muss, lässt sich mit Sicherheit auf zahlreiche andere Regionen übertragen, in denen Majorität und Minorität mit- und nebeneinander leben. Das macht Elles Arbeit nicht nur für Sorabisten, sondern auch für die allgemeine Kultur- und Minderheitenforschung interessant.

Zusatzinformation

ISBN 0943-2787
Sprache des Artikels Deutsch
Bibliografische Angaben 2013
184 S., Broschur