Beschreibung
Róža Domašcyna dichtet sorbisch und deutsch, sie steht für eine nur ihr eigene poetische Sprache, im Sorbischen wie im Deutschen. Sie schafft Übergangszonen zwischen ihren Sprachen – ein seltenes Phänomen, eine Art interlingualer Poetik. Der Band versammelt eine persönliche Auswahl ihrer deutschen Gedichte. Mannigfaltig sind die Themen, denen sie sich darin widmet, ihre lyrischen Texte „bilden nicht nur eine Wirklichkeit, schon gar keine spezifisch sorbische ab, sondern Wirklichkeiten im Plural, also eine Vielfalt möglicher Welten«, betont Walter Koschmal im Nachwort zur Ausgabe. Beigefügt hat Róža Domašcyna ihren eigenen Texten Nachdichtungen von Gedichten Jurij Chěžkas (1917–1944), die als Beginn und erster Höhepunkt der modernen sorbischen Poesie gelten.
Zusatzinformation
| ISBN | 978-3-7420-2886-0 |
|---|---|
| Sprache des Artikels | Deutsch |
| Bibliografische Angaben | Hardcover, 224 S. |