Wie man seine Sprache hassen lernt.• E-Book

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Sozialpsychologische Überlegungen zum deutsch-sorbischen Konfliktverhältnis

Der kaum geführte Diskurs über die diffizilen deutsch-sorbischen Beziehungen führt dazu, dass die Vorurteile zwischen beiden Ethnien auch nach der politischen Wende von 1989 nicht verschwunden sind. Das Wissen um die gewaltsame Germanisierung, versteckten und offenen Rassismus sowie die Marginalisierung der Sorben in Vergangenheit und Gegenwart ist lückenhaft.

Beschreibung

Der kaum geführte Diskurs über die diffizilen deutsch-sorbischen Beziehungen führt dazu, dass die Vorurteile zwischen beiden Ethnien auch nach der politischen Wende von 1989 nicht verschwunden sind. Das Wissen um die gewaltsame Germanisierung, versteckten und offenen Rassismus sowie die Marginalisierung der Sorben in Vergangenheit und Gegenwart ist lückenhaft. Hier setzt der Autor an und versucht aus der sozialpsychologischen und mentalitätsgeschichtlichen Perspektive Aspekte in den Beziehungen zwischen Mehrheit und Minderheit aufzuzeigen, die bisher eher nicht im Blickfeld der öffentlichen Meinung waren.
Dabei nimmt er den von Arnošt Muka geprägten Begriff Němcowar (Deutschsprecher) auf und zeigt, wie Sorben an der Unterdrückung der eigenen Sprache und Kultur beteiligt werden konnten oder wie Aggressionen auf das Eigene gefördert und zwischenmenschliche Gewalt geduldet wurden – selbst im scheinbar national selbstbewussten sorbischen katholischen Milieu.

Zusatzinformation

ISBN 978–3–7420–2196-0
Sprache des Artikels Deutsch
Bibliografische Angaben 2011, 182 S., E-Book (PDF)

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Der kaum geführte Diskurs über die diffizilen deutsch-sorbischen Beziehungen führt dazu, dass die Vorurteile zwischen beiden Ethnien auch nach der politischen Wende von 1989 nicht verschwunden sind. Das Wissen um die gewaltsame Germanisierung, versteckten und offenen Rassismus sowie die Marginalisierung der Sorben in Vergangenheit und Gegenwart ist lückenhaft. Hier setzt der Autor an und versucht aus der sozialpsychologischen und mentalitätsgeschichtlichen Perspektive Aspekte in den Beziehungen zwischen Mehrheit und Minderheit aufzuzeigen, die bisher eher nicht im Blickfeld der öffentlichen Meinung waren.
Dabei nimmt er den von Arnošt Muka geprägten Begriff Němcowar (Deutschsprecher) auf und zeigt, wie Sorben an der Unterdrückung der eigenen Sprache und Kultur beteiligt werden konnten oder wie Aggressionen auf das Eigene gefördert und zwischenmenschliche Gewalt geduldet wurden – selbst im scheinbar national selbstbewussten sorbischen katholischen Milieu.

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ISBN 978–3–7420–2196-0
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