„Statistik der Lausitzer Sorben“ als faszinierende wissenschaftliche Quelle

„Statistik der Lausitzer Sorben“ als faszinierende wissenschaftliche Quelle

Einerseits kann sich der Leser etwa ein detailliertes Bild vom noch sorbischen Alltag auf dem Peitzer Markt und in der Kirche machen, erfährt aber andererseits auch, wie die fortschreitende Germanisierung um Lübbenau ein kuriosen deutsch-sorbischen Mischdialekt entstehen ließ. 

Der Ethnologe Robert Lorenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bisher nur in obersorbischer Sprache vorliegende Werk ins Deutsche zu übertragen und somit einer breiten wissenschaftlichen wie allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Beigefügt hat er auch Mukas Nachträge aus den Jahren 1896 und 1900, die vor allem für die Niederlausitz einige Beschreibungslücken in der Originalstatistik füllen, sowie seine Karte des sorbischen Sprachgebiets.

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