Monografie zum Werk von Kito Lorenc erschienen

Monografie zum Werk von Kito Lorenc erschienen

Walter Koschmal analysiert den schöpferischen Werdegang des Dichters in der Chronologie seiner Werke und macht deutlich, wie Kito Lorenc mit seinem Werk in vielerlei Hinsicht „dazwischen“ liegt: Kaum ein Dichter dürfte gerade auf der Basis seiner Zweisprachigkeit und bikulturell geprägten Poetik so sehr das Ohr für Worte geschärft haben wie er. Er dichtete auf Sorbisch und Deutsch und schuf eine Ästhetik zwischen beiden Sprachen, Literaturen und Kulturen. Er übertrug Gedichte, er schrieb und edierte zwischen Wissenschaft und Literatur, zwischen Gedicht, Theater und Kurzprosa. Sein Mittel, sein Instrument war die Sprache, war das Wort. Dort war er, ganz ambivalent, zwischen Ernst und Ironie, zwischen Innigkeit und Witz zu Hause.

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